Deutsche Seniorenmeister: Reiter und Lehmann
Hans-Günter Reiter vom Golf-Klub Braunschweig und Dagmar Lehmann vom Golfclub Gifhorn haben die Deutsche Meisterschaft der Senioren und Seniorinnen 2008 für sich entschieden, die vom 28. bis 30. August 2008 auf der Anlage des Golf Club St. Dionys ausgetragen wurden. Für Hans-Günter Reiter ist es schon der dritte Titel nach 2005 und 2007. Mit Scores von 71, 74 und wieder 71 (gesamt Par) gewann er mit vier Schlägen Vorsprung vor Klaus Dittrich (GC Herzogenaurach), der 220 Schläge für die drei Runden benötigte, und Christoph Städler vom G&LC Semlin am See mit einem Ergebnis von 222. Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die drei besten Spieler am Finaltag. Schlaggleich waren sie in die letzte Runde gegangen. Schon die ersten beiden Tage hatten sie zunächst aufgrund ihrer Handicaps und dann aufgrund ihrer Leistung in einer Gruppe gespielt. Dass sie jetzt auch noch alle drei mit dem Zwischenergebnis von "eins über Par" das Finale antreten würden, verlieh der letzten Runde zusätzliche Spannung. Während der ersten neun Löcher hatte sich jeder einmal einen kleinen Vorsprung erarbeitet, aber auch wieder abgeben müssen. Die zweite Hälfte sollte dann zeigen, wer sich tatsächlich durchsetzen würde: es gelang Titelverteidiger Reiter. Er beendete die Finalrunde mit 71 Schlägen und hielt somit die Konkurrenz auf Abstand. Zu Beginn der letzten Runde war auch Hanns-Joachim Pagel (Hamburger GC) noch an das Führungstrio herangekommen, konnte aber seine starke Leistung auf den hinteren Löchern nicht weiter ausbauen und blieb auf dem medaillenlosen vierten Rang. Dagmar Lehmann souverän Mit Runden von 73, 73 und 77, insgesamt sieben über Par, siegte bei den Seniorinnen Dagmar Lehmann souverän vor Tessa Oldenbourg (226) vom GC Wörthsee und Chris Utermarck vom G&LC Berlin-Wannsee (228). Schon von der ersten Runde an stand Lehmann ganz oben auf dem Leaderboard. Diesen Platz teilte sie sich zwar zu Beginn mit Sabine Boeder vom Golf-Resort Bad Griesbach, aber in der zweiten Runde wiederholte sie ihre Bestleistung und setzte sich ein wenig von den Verfolgerinnen ab. Auch im Finale bewies sie Nerven und ließ sich nicht von dem ein oder anderen Bogey aus der Ruhe bringen, denn auch die Konkurrenz machte es sich am letzten Tag nicht leicht. Tessa Oldenbourg kam mit "zwei über" ins Clubhaus zurück und verringerte damit den Abstand zur Führenden stark genug, um sich wie im Vorjahr die Silbermedaille zu sichern. Chris Utermarck, die in der vorletzten Spielergruppe gestartet war, hatte stets Augen und Ohren "nach hinten" zur Leading-Group gerichtet und witterte ihre Chance. Mit 74 Schlägen schloss sie das Finale ab, schlaggleich mit Sabine Boeder. Da Utermarck aber die letzten 36 Löcher mit weniger Schlägen absolviert hatte, wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Täglich besondere Leistungen Am ersten Tag der Meisterschaft machte Michael Huber (GC Olching) in besonderer Weise auf sich aufmerksam. Mit einem Hole-in-One am 127 Meter langen zwölften Loch schrieb er sich in die Clubgeschichte von St. Dionys ein. Mit zwei Eagles konnten die Seniorinnen am nächsten Tag dagegen halten. Während Petra Flamme vom Club zur Vahr am sechsten Loch, einem 352 Meter langen Par 4, mit dem zweiten Schlag einlochte, suchte sich Dagmar Lehmann die 13. Bahn für ihren Eagle aus. Dieses Par-5-Loch beendete sie mit ihrem dritten Schlag, was sicherlich auch zu ihrem späteren Sieg beigetragen hat. Für die niedrigste Runde während der Deutschen Meisterschaft der Seniorinnen und Senioren stellte der DGV-Partner medicos.AufSchalke je ein Gutschein für einen Fit4Golf Basis Check zur Verfügung. Diesen erhielten für 73 Schläge in der Damenkonkurrenz Dagmar Lehmann und Sabine Boeder sowie Christoph Städler für seine 69er Runde in der Herrenwertung.
Quelle: Pressemeldung Deutscher Golf Verband e.V.
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